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am 17.07.24 habe ich begonnen, den allerradweg zu fahren. diesmal fahre ich "rückwärts": ich beginne mit der letzten etappe von schwarmstedt bis zur mündung der aller in die weser. ich bin schon von schwarmstedt nach verden die weser gefahren. da bin ich an der mündung vorbeigefahren. und auch jetzt mußte ich sie suchen! genau wie bei der leine gibt es kein hinweisschild und keinen weg! aber ich habe sie gefunden und sie sieht so aus (die aller kommt von links): |
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dieser 1. abschnitt ist schön zu fahren, aber auch hier führt der weg nur sehr selten direkt am fluß.
am 09.09.25 (!) bin ich endlich weitergefahren!
von schwarmstedt nach celle
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auch hier muß ich leider zuerst sagen, |
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von celle nach wolfsburg
auch dieser abschnitt war ereignislos.
höhepunkt war die mündung der oker in die aller in müden.
auf dem bild kommt sie von rechts.
natürlich war mal wieder kein schild oder hinweis vorhanden.
hier 1 nette
dokumentation über die oker
vom ndr aus dem jahre 2021. möge der link lange halten!
das ende der geschichte war besonders dramatisch ;-):
wie ihr auf der karte sehen könnt (besonders dicker strich),
bin ich am werksgelände von vw auf der falschen seite
des mittellandkanals gefahren, die in einer sackgasse endet.
natürlich wieder kein hinweisschild. das waren über 2 km!
von wolfsburg nach helmstedt
von oebisfelde nach marienborn
nach diesen eindrücken hatte ich mir ernsthaft überlegt, ob ich die tour nicht abbrechen sollte. nach dem erholsamen winterschlaf habe ich mich nun entschieden weiterzufahren.
viel besser wurde es aber nicht. alles in allem kann ich bisher die flußfahrt aller nicht empfehlen, weil das entscheidende fehlt: der fluß. der radweg ist ab celle kaum noch an der aller. das würde auch das navigieren erleichtern. denn auch dieses mal habe ich mich 1 mal derbe verfahren: die beschilderung ist einfach schlecht!
dieses mal bin ich in oebisfelde gestartet, weil ich die sumpfburg besichtigen wollte.
oebisfelde war grenzbahnhof für interzonenzüge.
die sumpfburg
"Die Burg Oebisfelde ist eine der ältesten noch erhaltenen Sumpfburgen in Europa."
(siehe link)
natürlich ;-) war sie nicht geöffnet!
das ist sie nur am wochenende vom 01.05. bis 31.09..
dann bin ich losgefahren, wie gesagt, wenig an der aller und mit 1 mal grob verfahren.
1 der wenigen schönen stellen an der aller war in weferlingen gegenüber von st. lamberti:
dann bin ich weitergefahren zur
gedenkstätte deutsche teilung marienborn.
dazu möchte ich sagen, daß sie sich für uns, die wir früher transit gefahren sind, nicht lohnt.
ich hatte gehofft, daß es im besucherzentrum noch die kantine mit ddr-essen gibt. leider nicht.
das einzige, was es dort gibt, ist 1 kaffeeautomat.
also bin ich weitergefahren zum bahnhof von marienborn. dort gibt es aber keinen bahnhof! also gut, daß ich den kaffee
schon in der gedenktstätte genommen habe.
ich kann mich noch gut an die stopps in marienborn auf dem transit erinnern. aber das da nichts ist, war mir nicht klar. es folgt 1 photo mit dem blick auf die einfahrt in den bahnhof. wenn ihr auf die linke seite des bildes klickt, dann gibt es 1 blick auf die linke seite des "bahnhofs". und wenn ihr auf die rechte klickt, dann von der rechten.

und weil's so schön ist, hier noch einmal das gebäude, daß wie immer beim 'reinklicken noch größer wird.
von marienborn über 1 allerquelle nach magdeburg
nach dem trostlosen bahnhof in marienborn wollte ich nun marienborn selbst kennenlernen. wie gesagt für die historische größe im doppelten sinne (1 der historisch ältesten wallfahrtsorte und grenzübergangsstelle) ist marienborn für mich erstaunlich klein: 464 einwohner*innen.
von da aus waren es dann über 60 km bis magdeburg.
leider war der akku meines navis am eingang von magdeburg zuende.
der weg war wieder eher schlecht und eher schlecht gekennzeichnet.
ich habe mich verfahren, indem ich nach klein ummendorf gefahren bin. ihr könnt das auf der
karte oberhalb von ummendorf erkennen. ich habe es also früh genug gemerkt.
schließlich war ich bei
einer der allerquellen
in eggendorf. eggendorf ist auf meiner karte schwer zu lesen. es liegt zwischen gehringsdorf
und seehausen.
das ist die allerquelle:
damit war also die flußfahrt, die ab celle kaum noch am fluß war, beendet.
ich bin dann noch weiter bis magdeburg gefahren. im tourenbuch heißt es:
"sie passieren die
preußische optische telegrafenlinie
am fuchsberg." leider gibt es an dieser stelle aber nichts mehr davon zu sehen.
dann bin ich nach magdeburg gefahren. damit ist nun mein allerradweg beendet.
eigendlich wollte ich noch die alternative strecke vom "aller-elbe-radweg"
von oebisfeld nach magdeburg fahren. aber aufgrund der schlechten erfahrungen mache ich es doch nicht.
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